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Der Schlaganfall trifft den Menschen wie ein Schlag und ist als lebensbedrohlich anzusehen! Bei einem solchen, auch Apoplex genannten Geschehen spricht man von einem „Hirninfarkt“ wenn das Gehirn durch eine mangelnde Durchblutung, z.B. durch ein Blutgerinnsel oder Gefäßverkalkung, geschädigt wird und von einer „Hirnblutung“, wenn dies durch Blutaustritt aus seinen Gefäßen passiert. Risikofaktoren sind Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Rauchen, Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Herzerkrankungen u.a.

Auffälligstes Krankheitsmerkmal ist eine Lähmung und/oder Taubheitsgefühl auf einer Körperseite, meistens im Gesicht (typisch der hängende Mundwinkel) , am Arm, den Fingern oder auch am Bein. Ein Apoplex kann Sehstörungen auslösen, das Gesichtsfeld einschränken, Doppelbilder entstehen lassen oder die Orientierung im Raum behindern. Wenn ein Sprachzentrum im Gehirn davon betroffen ist, kommt es u.a. auch zu Lähmungserscheinungen der Zunge, verwaschener Sprache, Wörter und Silben werden verwechselt oder der Sinn der gehörten Worte wird nicht mehr verstanden.

Erste Handlung bei solchem Verdacht ist das Wählen der Notarztzentrale unter der Nr. 112, damit schnellstmöglich Maßnahmen zur Rettung des Lebens und der Hirnzellen eingeleitet werden können. Die weitere Behandlung erfolgt in der Fachabteilung einer Klinik. Dieser schließt sich in der Regel ein Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik an. Pflege, Pflegemaßnahmen, gravierende Lebensumstellungen können resultieren. Die Erkrankung und ihre Folgeerscheinungen sind eine schwere Herausforderung für die Betroffenen und Angehörigen. Es gilt Mut zu fassen und soweit möglich selbst aktiv an der Genesung mit zu arbeiten.

Naturheilkundliche Maßnahmen bieten sich neben medikamentöser Therapie, physiotherapeutischen, logopädischen u.a. Behandlungen an. So wird in den Traditionellen Kliniken Chinas schon in der Akutphase Akupunktur durchgeführt. Aus der Sicht dieser Medizin ist es das Ziel, das gestörte Fließen von Energie wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Den Kriterien dieser Medizin entsprechend, stimulieren Nadelreize bestimmte Bahnen. Dies bezweckt u.a. die Förderung der "Bahnung", bzw. Vernetzung der Nervenleitungen vom Gehirn zu den gelähmten Muskeln.

Die Akupunktur ist zeitintensiv und wird an fünf aufeinander folgenden Tagen durchgeführt. Dieser Behandlungseinheit folgen zwei Tage Pause bevor wieder an drei bis fünf Tagen hintereinander genadelt wird. Danach wird der Abstand individuell verlängert. An jedem Behandlungstag wird die Akupunktur durch mentale und manuelle Techniken der Bahnung unterstützt. Diese Methode ist unabhängig vom Lebensalter des Betroffenen, vom Stadium und der Schwere der Erkrankung sowie unabhängig vom Zeitpunkt ihres Beginns. Sie wird individuell auf den Patienten abgestimmt, genauso wie die Kombination mit z.B. Airnergy - Sauerstofftherapie, Homöopathie, Cranio-Sacral-Therapie, usw.

Unerlässlich ist die Behandlung der Risikofaktoren und deren Vermeidung.

Hausbesuche
sind selbstverständlich, wenn Patienten nicht in die Praxis kommen können.

Bei weiter Anreise
ist es durchaus sinnvoll, sich eine Unterkunft in der Nähe zu suchen. Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie auf der Homepage der Stadt Oestrich-Winkel im Rheingau

 

 

 

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